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Das Leben zeichnet die Gesichter

Veröffentlicht am 21.06.2017

 

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte - III

 

Helmut Kohl, Zbigniew Brzezinski – Ernst Jünger

 

Die drei haben gemeinsam, daß sie ein hohes Alter erreichten.

Ansonsten hat der letztere wenig mit den ersten beiden gemein.

 

Helmut Kohl und Zbigniew Brzezinski starben vor kurzem. Sie waren atlantische Verbündete und dienten denselben Herren.

Brzezinski schreibt 1997 in Die einzige Weltmacht:

 

„Der gesamte [eurasische] Kontinent ist von amerikanischen Vasallen und tributpflichtigenStaaten übersät, von denen einige allzu gern noch fester an Washington gebunden wären.“ 

 

Heute sind wir Zeuge, wie sich die Verhältnisse grundlegend ändern.

 

Zbigniew Brzezinski - Gibt es Vampire?

 

 

 

Helmut Kohl oder Ennoch Kohn?

 

Als der „Wind der Veränderung“ wehte, nutzte er das kurze Zeitfenster, das sich öffnete, und ermöglichte durch seinen entschlossenen Einsatz den Fall der Mauer und den Beitritt der DDR zur BRD. Das ist Helmut Kohls geschichtliches Verdienst.

 

 

Danach zeigte Ennoch Kohn, wie der urprüngliche Name Kohls verschiedenen Quellen entsprechend lauten soll, sein anderes Gesicht: Die Treuhand Gangster, die Ermordung von Uwe Barschel, Alfred Herrhausen und Detlev Rohwedder, der Anschlag von Ramstein – all das geschah unter Duldung [oder auch mehr] des Kanzlers Kohl.

 

 

Was sagen die Gesichter von Zbigniew Brzezinski und Helmut Kohl?

 

Daß man auch edel altern kann, zeigt der große Deutsche Ernst Jünger, der das stolze Alter von 103 Jahren erreichte.

 

 

„Ein Mann kann mit den Mächten der Zeit harmonieren, er kann zu ihnen im Kontrast stehen. Das ist sekundär. Er kann an jeder Stelle zeigen, wie er gewachsen ist. Damit erweist er seine Freiheit - physisch, geistig, moralisch, vor allem in der Gefahr. Wie er sich treu bleibt: das ist sein Problem.“ 

Ernst Jünger, Auf den Marmorklippen, 1939

 

 

 

 

Und nicht vergessen: Mindestens drei Mal am Tag herzhaft lachen.